Vitamin A: Darum ist es so wichtig und dort findet man es

Aktualisiert: Jan 7

Vitamin A gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und kann somit im Körper gespeichert werden. Hauptsächlich stellt die Leber einen solchen Speicherort dar. Im Körper wird die Vorstufe vom Vitamin A, das sogenannte Beta-Carotin (Provitamin) ins Vitamin A umgewandelt. Das Vitamin wird anschließend über Nahrung im Dünndarm ins Blut aufgenommen. Allgemein versteht man unter dem Vitamin A eine umfangreiche Gruppe von mehreren Verbindungen. Dazu zählt unteranderem Retinol (dient als Transportstoff für das Vitamin A innerhalb des Körper), Retinal sowie Retinsäure.


Doch warum benötigen wir Vitamin A überhaupt? Vitamin A ist wichtig für unsere Sehfunktion. Es spielt eine große Rolle bei der Unterscheidung von hell und dunkel, weil es in Form von Retinal Teil des Sehpupurs in der Netzhaut ist. Außerdem spielt Vitamin A eine große Rolle bei der Fortpflanzung. Es spielt eine Rolle bei der Produktion von Testesteron, bei der Entwicklung der Samenzellen sowie beim Aufbau der Plazenta, sowie bei der Reifung des Fötus. Doch neben den innerlichen Faktoren, wirkt das Vitamin auch äußerlich auf uns ein, denn Vitamin A ist nicht nur für Knochen und Knorpel gut, sondern hat darüber hinaus einen positiven Einfluß auf unsere Haut, Zähne und unsere Haare.

Unsere Haut profitiert durch das Retinol, welches sich in der Haut zur Vitamin A Säure entwickelt. Dieses sorgt für Elastizität beziehungsweise soll diese erhalten und fördert die Regeneration.


Soweit sogut, aber in welchen Lebensmitteln findet man nun das Vitamin A? Ein besonders hoher Anteil an Vitamin A ist in Leber sowie Seefisch zu finden. Daneben kommt es aber auch in Eiern, Milch und generell Milchprodukten vor. Grüne, gelbe und rote Gemüse- sowie Obstsorten sind reich an Beta-Carotin, die Vorstufe des Vitamins. Beispielsweise gehören Karotten, Paprika, Brokkoli und Petersilie zu diesen Sorten.




Durch eine unausgewogene Ernährung und ein erhöten Vitamin A Bedarf kann es zu einem Mangel kommen. Ursachen dafür können darüber hinaus die fehlende Fähigkeit des Vitamin-Speichers (zb. durch vermehrten Alkoholmissbrauch) sein, sowie eine erschwerte Aufnahme, duch beispielsweise Magen-Darm-Erkrankungen. Ein Beispiel folgender Symptome können auf einen Vitamin A Mangel hinweisen:


• Erste Probleme mit dem Sehen bei Dämmerungslicht (Nachtblindheit) • Verdickte, trockene Bindehaut • Geschwächtes Immunsystem • Bei Kindern kann es zu Wachstumsstörungen kommen

Im Gegenzug dessen, kann sich aber auch ein Vitamin A Überschuss negativ auf den eigenen Körper auswirken. Starke Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Haarausfall, trockene Haut und Reizbarkeit können erste Anzeichen für einen chronischen Überschuss an Vitamin A sein. Darüber hinaus können die Knochen brüchiger und die Leber geschädigt werden. Bei einer akuten Überdosis an Vitamin A kommt es zur plötzlichen Übelkeit, Erbrechen und starken Kopfschmerzen. Bei einem Verdacht auf einen Vitaminmangel- oder Überschuss ist es immer anzuraten, einen Experten aufzusuchen und sich beraten zu lassen. Dieser ermittelt gemeinsam mit Ihnen Ihren jeweiligen Vitaminbedarf. Gerne können Sie mich kontaktieren und ich führe eine Mikronährstoffanalyse bei Ihnen durch!

#Vitamin #VitaminA #Vitaminmangel #Vitaminüberschuss #Nährstoffanalyse

8 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen